Chronik

Vereinsgründung:

8. Februar 1989 in Waiblingen

Und jetzt zum Namen unserer Maskengruppe:
„Sie fresset da Salat, wie d’r Hengst da Haber!“ Für Eingeweihte ist diese kulinarische Aussage nicht nur Einladung zum Schlemmerfest, sondern sie stellt eine heimat-
und brauchtumsbewusste Grundlage dar, die Grundlage für die Narrenzunft
„Die Waiblinger Salathengste“.

Zur Stauferzeit hat es Jahre gegeben, da wurde von Schorndorf abwärts das Remstal über Großheppach bis nach Waiblingen mehr Salat angebaut als die Bevölkerung essen konnte. Der Überschuss wurde an die Pferde verfüttert. So war der Neckname „Salathengst“ in und für Menschen aus dieser Region sehr verbreitet.

Den Gründungsmitgliedern gefiel diese Geschichte. So gaben sie der Gesellschaft
den Zusatznamen „Die Salathengste“ und der Maskengruppe den Namen
„Die Waiblinger Salathengste“.

Das Häs besteht aus:
Maske: ist aus Lindenholz von Hand geschnitzt.
Grüner Kragen: Er symbolisiert ein großes Salatblatt.
Die braune Jacke: Stellt den fruchtigen Ackerboden im Remstal dar,
darauf befinden sich 50 Salatköpfle mit Glöckchen.
Die grüne Hose: Steht für die saftigen Wiesen, auf denen sich die
Pferde und andere Tiere satt fressen konnten.
Die braunen Fell Füße: Sie sollen das Kaltblut Pferd darstellen,
das für seine Arbeitskraft und Unermüdlichkeit steht.
Das Häs wird abgerundet durch braune Handschuhe, einen hellbraunen
Ledergürtel mit einem schwarz lackierten Pferdehufeisen und durch
schwarze bzw. dunkle Schuhe meistens in Stiefelform.